Augenkrankheiten

Augenkrankheiten

Wenn das Auge mal tränt oder brennt ist es für die meisten kein Grund gleich zum Arzt zu gehen. Wir warten lieber ab, ob es sich in Laufe der Zeit verschlimmert oder gar verbessert. Das ist in vielen Fällen auch in Ordnung. Zeigen sich jedoch folgend aufgeführte Symptome, kann dieses eine ernsthafte Augenkrankheit sein die zur vollständigen Erblindung führen kann. Ein Arztbesuch ist deshalb immer ratsam und sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Mit diesen Augenproblemen solltest du zum Arzt gehen:

Rußregen oder Blitze

Eine Netzhautablösung äußert sich durch plötzlich auftretende Lichtblitze vor dem Auge. Obwohl diese Augenkrankheit eher selten vorkommt, ist dennoch Eile geboten. Bleibt es unbehandelt, kann das betroffene Auge erblinden. Wer schon wegen eines grauen Stars operiert wurde, stark kurzsichtig ist oder an Diabetes mellitus leidet, ist ganz besonders gefährdet. Dazu können Symptome wie Punkte, Linien oder Nebelschwaden, die sich mit bewegen, dazu kommen. Der „Rußregen“ ist ein Schwarm dunkler Pünktchen, die häufig erste Warnzeichen sind. Hier können bereits kleine Risse in der Netzhaut sein, die bei rechtzeitiger Entdeckung per Laser verschlossen werden können. Eine OP ist allerdings dann von Nöten, wenn es schon zu einer Netzhautablösung gekommen ist.

Rote Augen

Ist man trockener Luft ausgesetzt oder leidet an Allergien, können sich die Augen röten. Das ist nichts ungewöhnliches und ist leicht behandelbar. Allerdings kann eine länger anhaltende Rötung ein Zeichen für Bindehautentzündung sein. Unbehandelt kann die Augenkrankheit zur Narbenbildung auf der Hornhautoberfläche oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Augenlichtes kommen. Behandelt wird das Augenproblem mit meistens speziellen Augentropfen oder Antibiotika.

Bunte Ringe

Siehst du rundherum bunte Ringe, wenn du in eine Lichtquelle blickst? Dann kann es ein Zeichen für ein Glaukomanfall sein, also für einen erhöhten Augendruck. Hält der hohe Augendruck über längere Zeit an, kann der Sehnerv so stark beschädigt werden, dass eine Erblindung droht. Kopfschmerzen und Augenschmerzen sowie Übelkeit sind weitere Zeichen für einen Glaukomanfall. Durch Einsatz von Betablockern oder speziellen Augentropfen wird der Augenkrankheit entgegengewirkt.

Schlecht sehen

Solltest du von jetzt auf gleich schlecht oder gar nichts mehr erkennen können, droht Gefahr. Der Auslöser für dieses Augenproblem kann ein Arterienverschluss sein und führt im schlimmsten Fall zu einen Schlaganfall.

Doppelt sehen

Doppelt sehen kennt man meistens von einem Trinkgelage und klingt erst einmal lustig. Doch taucht das Problem auch ohne Auslöser im Alltag plötzlich auf, nichts wie ab zum Arzt! Denn hier kann es sich um eine Augenhöhlenentzündung, einen Tumor oder einen Schlaganfall handeln.