Augenverletzung

Augenverletzung

Auch wenn eine Augenverletzung harmlos erscheint: Es ist fast immer ratsam, sofort zum Augenarzt zu gehen. Keime können auch durch kleine Wunden leicht ins Auge eindringen und folgenschwere Entzündungen verursachen. Es sind zudem innere, nicht erkennbare Verletzungen des Auges möglich. Eine nicht richtig behandelte, scheinbar harmlose Augenverletzung, kann die Ursache dafür sein, dass sich das Sehvermögen dauerhaft verschlechtert. Im schlimmsten Fall kann das Auge erblinden. Die Spätfolgen können unter Umständen erst nach Jahren auftreten.

Welche Symptome auftreten, ist von der Art der Augenverletzung abhängig. Häufig auftretende Symptome sind Lichtempfindlichkeit, Tränen, Rötungen und/oder Schmerzen.

Sogar kleine Fremdkörper, beispielsweise Insekten, Sand oder Rost können, wenn sie ins Auge eindringen, Verletzungen verursachen. Bei leichten Verletzungen produziert das Auge vermehrt Tränenflüssigkeit, um sich selbst zu helfen. Eingedrungene Fremdkörper werden von der Tränenflüssigkeit aus dem Auge ausgeschwemmt.

Stumpe Gewalteinwirkung durch einen Sektkorken, Ball, Faustschlag, etc. ist eine der häufigsten Ursachen für Augenverletzungen. Spitze Gegenstände können die Hornhaut beschädigen. Derartige Verletzungen sowie Verätzungen durch Waschmittel, Chemikalien, etc. müssen sofort von einem Augenarzt behandelt werden.

Der Augenarzt untersucht das verletzte Auge gründlich. Die Behandlung legt er anhand der Schwere und der Art der Verletzung des Auges fest. Sind Fremdkörper ins Auge eingedrungen, werden diese vom Augenarzt entfernt. Nach einer Behandlung kann es notwendig sein, das Auge zu schonen. Um es ruhig zu stellen, legt der Facharzt einen Verband an. Bei besonders schweren Operationen kann eine Operation des verletzten Auges notwendig sein.

Um Infektionen des Auges nach einer Verletzung vorzubeugen, verschreibt der Augenarzt dem Patienten Augentropfen mit Antibiotika, zum Beispiel Neomycin, Polymyxin B, Ofloxacin, Gentamicin oder Augensalben.