Beratung ist nicht immer gründlich

Brillen- und Kontaktlinsenträger haben bestimmt schon mal über Augenlasern nachgedacht. Vor der operativen Korrektur der Fehlsichtigkeit ist immer eine ausführliche Beratung nötig. Die Augenkliniken können hier zwar überzeugen – bedauerlicherweise ist die Beratung nicht ausreichend.

Die neueste Studie des Deutschen Instituts für Service Qualität bestätigte dies, nachdem vier große Augenlaser Unternehmen im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv begutachtet wurden,

Im Allgemeinen, was Beratung betrifft, kommen die Augenlaserkliniken auf ein gutes Ergebnis. Nur ein Unternehmen schafft nicht über das Gesamtergebnis befriedigend zu kommen. Die Ärzte und Mitarbeiter sind qualifiziert und kundenorientiert. Im Test informieren sie ohne Bedenken korrekt und nehmen sich Zeit für kostenlose Kundengespräche. Gespräche erfolgen sehr freundlich und professionell.

Informationen haben Lücken
Die Mitarbeiter gehen ausführlich im Test über die unterschiedlichen Augenlasertechniken und OP Ablauf ein, aber erläutern von sich nicht die Risiken und Folgen eines Eingriffs. „Bei einem Gespräch sollten Interessenten offen über Risiken ansprechen, um eine richtige Entscheidung treffen zu können“, empfiehlt Markus Hamer, Geschäftsführer vom Deutschen Institut für Service und Qualität.

Ferner in Bereich Service präsentieren sich die Augenkliniken positiv. Beispielsweise Interessenten können meistens schnell und zuverlässig ein Termin für eine Beratung bekommen, außerdem die passenden Räumlichkeiten machen fast immer und jederzeit eine individuelle Beratung möglich.

Marktforschungsexperte Markus Hamer, „Die Mitarbeiter in den Augenlaserkliniken sind erfahren und haben Fachwissen. Trotzdem ist es besser, sich schon vor der persönlichen Beratung mit dem Thema zu beschäftigen, eventuell beim Augenarzt oder mithilfe von vertrauensvollen Quellen im Internet. Da jede Sehschwäche von Person zu Person unterschiedlich ist, kann ein Augenlaser Operation auch nicht für jeden in Frage kommen“.