Der Weg zum vollständigen Durchblick – die Geschichte der Kontaktlinse

Der Weg zum vollständigen Durchblick – die Geschichte der Kontaktlinse

Vor mehr als 300 Jahren publizierte der Künstler Leonardo da Vinci das erste Konzept einer gläsernen Linse für die Augen. Die damals noch unbequemen, recht großen Linsen wurden über die Zeit hinweg durch samtweiche und vollends sauerstoffdurchlässigen Linsen ersetzt, die problemlos den ganzen Tag lang getragen werden können.
Die Geschichte der Kontaktlinse lange und beeindruckend. Erste Kontaktlinsen, die auf die Augen gesetzt werden konnten, wurden Ende des 19. Jahrhunderts von Ärzten und Optikern in der Schweiz, Frankreich und Deutschland entwickelt. Doch sie brachten noch einige Komplikationen mit sich. Sie waren verhältnismäßig schwer, bedeckten die komplette Hornhaut und ließen außerdem aufgrund des Glaskorpus keinerlei Sauerstoff an die Pupille. Glas wurde daher für ungeeignet erklärt. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierten Optiker dann mit Kontaktlinsen aus Plastik. Das Material war zwar nun angenehmer zu tragen, doch die Form bereitete Probleme. Erst in den 70er Jahren wurde eine Plastiklinse entwickelt, welche nicht mehr das ganze Auge bedeckte und so angenehm zu tragen war. Durch den Fortschritt gelangte die Erfüllung des Wunsches nach einer komfortablen Brillenalternative in greifbare Nähe.

Damals hätte sich da Vinci so etwas wahrscheinlich niemals vorstellen können:
Die Qualität der Kontaktlinse ist inzwischen so hochwertig, dass sie sowohl tagsüber als auch nachts problemlos getragen werden kann. Die Prototypen der 24-Stunden-Linse wurden vor ein paar Jahren zum ersten Mal in den USA an der Hornhaut von Tieren getestet. Sauerstoffdurchlässigkeit war das Stichwort, welches den Durchbruch zur 24-Stunden-Linse brachte.
Aber: Nicht alle Kontaktlinsen lassen sich auf diese Weise tragen. Bei einer 24-Stunden-Nutzung ist auf die Hochwertigkeit der Linsen zu achten. Eine besondere Oberflächentechnologie und Materialien wie Silikon-Hydrogel, sowie wassergefüllte Poren in der Linse sind erforderlich, um den Schutz und die erforderliche Hygiene für das Auge gewährleisten zu können.

Vorzüge der Kontaktlinse:

„komfortabel, dezent, flexibel“
Das Auge optimal beim Sehen zu unterstützen gelingt vor allem mit hochqualitativen Kontaktlinsen. Das Streben nach einer Sehhilfe, die einen uneingeschränkten Rundumblick ermöglicht und auch eine hohe Dioptrien-Zahl ohne weiteres ausgleichen kann, beschäftigte die Menschheit schon seit Jahren. Wer eine Sehhilfe sucht, die nicht beschlägt, beim Sport nicht stört und dazu noch absolut unsichtbar ist, ist mit einer Kontaktlinse bestens beraten.