ICL Verfahren

ICL Verfahren

Wenn eine implantierbare Kontaktlinse zwischen der köpereigenen Linse und der Regenbogenhaut eingesetzt wird, handelt es sich um das ICL Verfahren. Bei einer derartigen Operation wird eine Fehlsichtigkeit der Augen von bis zu plus 10 bis minus 25 Dioptrien berichtigt werden. Dieser Erfolg ist weitaus größer, als bei einer Laseroperation.

Wie funktioniert eine Augenoperation durch das ICL Verfahren?

Die Augenoperation dauert circa eine halbe Stunde. Sie erfolgt in der Regel unter einer örtlichen Betäubung per Spritze oder Tropfen sowie unter Vollnarkose. Mit Hilfe eines Laserstrahls wird zuerst ein kleines Loch in die Iris gebrannt. Dadurch wird der Druck im Auge auf das benötigte Gleichgewicht gehalten. Danach wird ein 2 – 3 Millimeter kleiner Schnitt am Rand der Hornhaut gemacht.

Der Schnitt wird für das Einführen der Linse in das Auge benötigt. Die Linse wird hinter der Regenbogenhaut und vor der natürlichen Linse platziert. Beim Einsetzen wird darauf geachtet, dass die neue Linse die natürliche Linse nicht berührt. In den meisten Fällen muss der Einschnitt nicht vernäht werden, da er sich spätestens nach einer Stunde von selber wieder verschließt.

Wie bei allen anderen Operation auch, kann beim Einsetzen der Kunstlinse in das Auge ein Gefahr von Nebenwirkungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Nebenwirkungen sind bei einem ICL Verfahren sehr selten. Nur in Ausnahmefällen kommt es zum Verlust der Zellen oder zu einer Graustar Bildung.