MEDIKAMENTÖS BEDINGTE RETINOPATHIEN

Nur sehr selten schädigen Arzneimittel die Netzhaut. Ein bedeutendes Beispiel ist das Malariamedikament Chloroquin. Dieses kann Ödeme innerhalb der Netzhaut auslösen, die dann zu deutlichen Sehstörungen, beispielsweise einer verzerrten Sicht, führen, wenn der gelbe Fleck betroffen ist. Auch wenn das Medikament sofort abgesetzt wird, kann es zu einer Verschlechterung der Symptome kommen, die wiederum über Jahre anhalten kann.

Grundsätzlich sollte sich jede Person über 40 Jahren und darüber hinaus Diabetiker einmal jährlich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen, denn so kann die Erkrankung frühzeitig erkannt werden, was wiederum eine Verbesserung der Heilungschancen bewirkt.